THEATER KANTON ZÜRICH

Beginnend mit der Spielzeit 2017/18 ist Joachim Aeschlimann festes Ensemblemitglied vom Theater Kanton Zürich

Joachim Aeschlimann ist 1987 in Zürich geboren. Er tritt schon früh öffentlich in verschiedenen Theaterstücken auf, so mit vierzehn Jahren als Prinz Edward in einer Inszenierung Stefan Puchers von William Shakespeares «Richard III.» im Schauspielhaus Zürich. Im Jahr 2007 nimmt Joachim Aeschlimann zunächst ein Lehramtsstudium für die Primarschule am Institut Unterstrass auf, das er 2010 erfolgreich abschliesst. Im gleichen Jahr schreibt und illustriert er «Alles nur Theater», einen Lehrfächer mit Übungen aus dem Bereich der Theaterpädagogik. Es folgt ein Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste, das er 2017 mit dem Master of Arts abschliesst. Während seines Studiums erhält er 2012 den Studienpreis des Migros-Kulturprozent im Fachbereich Schauspiel und ein Jahr später den Studienpreis der Armin Ziegler-Stiftung. Er spielt in zahlreichen Produktionen am Theater der Künste u.a. in der Regie von Christina Rast, Stefan Nolte und Christoph Frick. Ebenfalls gastiert er am Jungen Schauspielhaus Zürich als Robert im Stück «Die grüne Katze» in der Regie von Enrico Beeler. Seit 2012 ist er vermehrt in TV- und Kinoproduktionen zu sehen, so in dem schweizerischen Spielfilm «Ziellos» (Regie Niklaus Hilber) oder in den Kinofilmen «Heimatland» (Regie Tobias Nölle) und «Amateur Teens» (Regie Niklaus Hilber). Sein Erstengagement führt ihn ab der Spielzeit 2017/2018 zum Theater Kanton Zürich.

Zum laufenden Spielplan:
Spielplan 17/18

 

 

REISE NACH COMALA

Musiktheater
Uraufführung nach dem Roman Pedro Páramo von Juan Rulfo
für Schauspielensemble, Vokalensemble, Intrumentalensemble und Elektronik

Reise nach Comala ist ein Gespräch mit Toten. Comala ist der Ort, an dem die Stimmen jener gespeichert bleiben, die unter der gewissenlosen Herrschaft Pedro Páramos samt ihrem Dorf längst zugrunde gegangen sind. Reise nach Comala ist ein «Theater der Stimmen», ein vielstimmig klingender Raum, der die Trennung zwischen Zuschauer und Bühne aufhebt.

 

Pedro Páramo, der einzige Roman des mexikanischen Schriftstellers Juan Rulfo aus dem Jahre 1955, gilt heute als Klassiker der modernen lateinamerikanischen Literatur, als einsamer, kühn montierter Vorläufer des magischen Realismus. Seine Sprache ist von einfacher und strenger Schönheit. Der Roman zeichnet das Bild einer rigiden, erstarrten Gemeinschaft innerhalb eines Systems aus Abhängigkeit und Mittäterschaft. Selbsttäuschungen und Illusionen verhindern jede Veränderung. Doch eine Stimme widersteht der Gewalt. Kann Freiheit und Erneuerung gelingen ohne die Einsicht in den Selbstbetrug?

Reise nach Comala – die Musik Germán Toro Pérez’ ist ganz dem Text Rulfos verpflichtet, dessen kultureller Schärfe, sprachlicher Vielfalt und poetischer Kraft. Sie führt durch stetig wechselnde Erzählperspektiven, Handlungs- und Zeitebenen hinein in die labyrinthische Welt Comalas.

 

Musik: Germán Toro Pérez / Libretto, Regie: Stefan Nolte / Ausstattung: Mathis Neidhardt / Licht: Stefan Bolliger / Video: Georg Lendorff / Musikalische Leitung: Peter Siegwart / Schauspiel: Jessica Früh, Mona Petri, Joachim Aeschliman, Ingo Ospelt, Jonas Rüegg, Lukas Waldvogel, André Willmund

Vokalensemble Zürich: Muriel Schwarz (Solo), Keiko Enomoto, Jean-Christophe Groffe, Reto Hofstetter, Jean Knutti, Gianna Lunardi, Chasper Mani, Akira Tachikawa / Ensemble PHACE, Wien: Petra Ackermann, Alexandra Dienz, Reinhard Fuchs, Michael Krenn, Doris Nicoletti, Ivana Pristasova, Daniel Riegler, Roland Schueler, Berndt Thurner / ICST Institute for Computer Music and Sound Technology, Zürich – Klangregie: Germán Toro Pérez, Florian Bogner

In Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste
Departement Darstellende Künste und Film/Departement Musik

 

Premiere Di 16. Mai 2017, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen Do 18. / Fr 19. / Sa 20. Mai 2017, jeweils 19.30 Uhr

Bühne A, Gessnerallee 9, 8001 Zürich
Theater der Künste

Vorverkauf ticketino.com
Musik Hug, Limmatquai 28–30, Telefon 044 269 41 00
Jelmoli, Seidengasse 1, Telefon 044 220 44 10
Zürich Tourismus im HB
Filialen der Schweizerischen Post

Abendkasse ab 18.30 Uhr
Eintritt Fr. 50.–, freie Platzwahl
Legikarten zu Fr. 20.– an der Abendkasse

Aufführungen in deutscher Sprache
Spanisch gesungene Texte mit deutschen Untertiteln

 

www.vokalensemblezuerich.ch
www.chambermusic.ch

 

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DIE GRÜNE KATZE

Im November 2016 wird das Stück im Schiffbau zum zweiten Mal wiederaufgenommen.
Bianca schwärmt für Robert. Doch der ist damit beschäftigt, dem Lebensplan, den seine Eltern für ihn vorgesehen haben, zu entkommen. Bianca teilt mit ihrer besten Freundin Roxana alles, auch Victor, den Schutzengel. Biancas Schwester Flori versucht mit Beschwörungen das Schicksal zu überlisten. Biancas früherer Freund Boogie beamt sich mit Pillencocktails in andere Sphären, um sich über den Verlust von Bianca hinwegzutrösten. Dani jagt der grünen Katze nach, durch die für ihn alles leichter wird. Im „President“ fordern sie das Leben heraus. Doch ein Samstagabend dort endete anders als alle vorherigen.

Das Stück erzählt von der Sehnsucht nach einer Bestimmung im Leben, nach Halt und Geborgenheit.

 

 

Die grüne Katze
von Elise Wilk
aus dem Rumänischen von Ciprian Marinescu und Frank Weigand
Deutschsprachige Erstaufführung

Regie: Enrico Beeler / Bühne: Marc Totzke / Kostüme: Cornelia Koch / Musik: Simon Ho / Choreografie: Buz / Dramaturgie: Petra Fischer / Trailer: Alun Meyerhans

Mit Joachim Aeschlimann, Matthias Britschgi, Lotti Happle, Aaron Hitz, Sibylle Mumenthaler, Anna Schinz

Alle Infos und Aufführungsdaten unter:
junges.schauspielhaus.ch